Überflieger-Wettbewerb: Experimente für ISS gesucht

Der ESA-Astronaut Matthias Maurer bietet Studierenden aus Deutschland und Luxemburg die Möglichkeit, ein Experiment für die Internationale Raumstation ISS zu entwickeln. Im Zuge des Wettbewerbs von Überflieger2 – Studierende Experimente für die ISS bekommen dann vier Studenten-Teams die Möglichkeit, ihre ausgewählten Experimente ins All zu schicken.

Bei dem Überflieger-Wettbewerb sei es egal, aus welcher Fachrichtung die Idee für das Experiment stamme, heißt es in den Teilnahmebedingungen. Wichtig sei, dass sie wissenschaftlich/technologisch wertvoll und umsetzbar sei. Bis zum 15. November können Ideen eingereicht werden.

Die vier besten Vorschläge, drei dürfen aus Deutschland sein und einer aus Luxemburg, fliegen dann zur ISS. Die ausgewählten Teams dürfen zudem live vor Ort beim Start der Rakete mit den Experiment dabei sein.

Teilnahmebedingung sei ein Team aus mindestens vier Studierenden. Es sei empfohlen, das Team aus verschiedenen Fachrichtungen zusammenzusetzen, etwa aus Natur- und Ingenieurswissenschaften, Informatik und Öffentlichkeitsarbeit. Die Studierenden müssen zudem mindestens bis Frühjahr 2023 an der jeweiligen Hochschule eingeschrieben sein, solange dauert das Überfleger2-Programm.

Das Experiment sollte auf der ISS die besonderen Bedingungen wie Schwerelosigkeit und erhöhte Strahlung sinnvoll nutzen, heißt es weiter in den Teilnahmebedingungen. Zudem müsse das Experiment in einen Container mit den Maßen 20 x 10 x 10 Zentimeter passen, dürfe maximal zwei Kilogramm wiegen und dürfe keine explosiven, leicht entflammbaren oder gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten.

Auf der Webseite des Überflieger-Wettbewerbs sind alle Informationen und Bedingungen zusammengefasst. Die ausgewählten Teams werden mit 20.00 Euro finanziell unterstützt.

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