Ubuntu-zertifizierte Notebooks und Desktop-Rechner

Die Firma Lincomp bietet Notebooks und Desktop-Rechner an, die sie zuvor auf Linux-Funktionalität getestet hat. Alle Rechner werden von Fujitsu Siemens nach den Vorgaben von Lincomp zusammengebaut (Build-on-demand).

Als erster OEM-Partner des Ubuntu-Dienstleisters Canonical zertifiziert Lincomp die Geräte anschließend auf ihre Ubuntu-Kompatibilität und liefert sie auf Wunsch vorinstalliert aus. Sie sind wahlweise mit vorinstalliertem Ubuntu oder Kubuntu erhältlich, alternativ auch ohne Betriebssystem.

Das derzeit angebotene Notebook verfügt über einen Card-Reader und WLAN – Komponenten, die unter Linux ansonsten eher als Sorgenkinder gelten. Der Prozessor ist ein Intel Core 2 Duo T7100 mit 1,8 GHz Prozessortakt und 2 MB Cache. Der Arbeitsspeicher ist 512 MB groß und auf 4 GByte erweiterbar, die Festplatte fasst 80 GByte. Mit 15 Zoll-Bildschirm, integrierter Grafik und DVD-Brenner kostet das Gerät knapp 1200 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Der günstigste Desktop-Rechner kostet 365 Euro ohne Monitor. Er enthält zum Beispiel einen Celeron 420 mit 1,6 GHz Taktrate, 512 MB RAM, 80 GB Festplatte und on-board-Grafik. Der schnellste Rechner kommt unter anderem mit AMD Athlon 64 4000+, 1024 MB RAM, 160 GB Festplatte und einem DVI-Anschluss daher. Card Reader und WLAN sind bei den Desktop-Modellen nicht dabei.

Zum Kauf eines (K)Ubuntu-PCs oder Notebooks gibt es 6 Monate Zugang zu einem Online-Supportportal für Basissupport rund um die Linux Distribution. Über Lincomp können ausserdem auch direkt Supportverträge mit Canonical zu deren Supportkonditionen abgeschlossen werden. Alternativ oder ergänzend können bei Lincomp einzelne Supporttickets zu 30 Euro pro 15 Minuten hinzugekauft werden. Dieser Support wird in Zusammenarbeit mit der Open Source Factory (OSF) abgewickelt und erfolgt ausschließlich per E-Mail oder telefonisch.

Die Hardware-Garantie läuft direkt über Fujitsu und kann mit verschiedenen Optionen gewählt werden, zum Beispiel als Vor-Ort-Service oder mit Ersatzgeräten im Reparaturfall. Auf Nachfrage von Linux-Magazin Online wies Lincomp allerdings darauf hin, dass sich der Onlineshop derzeit im Aufbau befindet und noch nicht alle Angebote verlinkt sind.

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