Ubuntu für den RISC-V-Einplatinencomputer Milk-V Mars

Ubuntu gibt es nun auch für den Milk-V Mars. Quelle: Canonical

Milk-V Mars ist ein kreditkartengroßer, hochleistungsfähiger RISC-V-Single-Board-Computer . Milk-V und Canonical haben eine strategische Kooperation vereinbart, um Ubuntu auf neuartige RISC-V-Geräte zu bringen.

Der Milk-V Mars wird von StarFive JH7110 angetrieben wird. Das Quad-Core-Gerät unterstützt Plug-and-Play-eMMC-Module und bis zu 8 GByte LPDDR4-Speicher, teilen die Partner mit. Der RISC-V-Single-Board-Computer verfüge über drei USB 3.0-Anschlüsse, einen USB 2.0-Anschluss, einen HDMI 2.0-Anschluss mit 4K-Auflösung, einen RJ45-Ethernet-Anschluss mit Power over Ethernet (PoE) und einen M.2 E-Key-Steckplatz für WIFI/BT-Module. Die Platine enthält außerdem eine 4-Kanal-MIPI-CSI und eine 2-Kanal-MIPI-CSI sowie einen 40-Pin-GPIO.

Milk-V wird Canonical im Zuge der Partnerschaft mit Hardware-Sponsoring unterstützen, auch für künftige Produkte, und das Ubuntu-Betriebssystem als wichtigstes unterstütztes und gewartetes System für Nutzer über verschiedene Formfaktoren und Anwendungsfälle hinweg anbieten. Ein Schwerpunkt sei dabei beschleunigtes Computing und KI. Mit der Unterstützung der Hardware- und Engineering-Teams von Milk-V werde Canonical die neuesten RISC-V-Designs nutzen, um Ubuntu und das breitere Open-Source-Ökosystem für den RISC-V ISA kontinuierlich zu verbessern.

Das optimierte Ubuntu 24.04-Image des Milk-V Mars SBC steht laut Canonical ab sofort zum Download bereit. Es wird empfohlen, die Installationsanleitungen zu lesen, insbesondere in Hinblick darauf, wie man Mirrors installiert.

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