Wie das amerikanische IT-Magazin Wired berichtet, wurde die besonders bei Rechten in den USA beliebte Twitter-Alternative Gab gehackt. Eine Gruppe, die sich Distributed Denial of Secrets (DDoSecrets) nennt, will mehr als 70 GByte an Passwörtern, Profilen und privaten Nachrichten Wissenschaftlern und Journalisten zugänglich machen. Gabs CEO, Andrew Torba, bezichtigte daraufhin Wired, den Hackern direkt geholfen zu haben, was das Magazin verneint.
Nachdem Twitter im Januar zunächst Ex-President Donald Trump aussperrte, wanderten viele rechte Nutzer zu den Diensten Parler und Gab ab, die ihre Hassreden und Falschinformationen nicht zensierten. Nach einiger Zeit wurde zunächst Parler gehackt und dann von Amazon wegen unmoderierter Gewaltaufrufe von dessen Wehosting ausgeschlossen. Nun ist auch Gab, zu dem etliche frühere Parler-Nutzer weitergezogen waren, von einem massiven Hackingangriff betroffen. Nach Angaben der Hacker konnten die Daten unter Ausnutzung einer Sicherheitslücke
via SQL-Injection aus der Backend-Datenbank des Dienstes abgezogen werden.




