Tor Projekt blickt auf 2024 zurück

Das Tor Projekt hat einen Rückblick auf das Jahr 2024 veröffentlicht.

Das Tor Projekt hat einen Rückblick auf das Jahr 2024 veröffentlicht. Unter anderem fand dort der Zusammenschluss mit Tails statt.

Die Zusammenarbeit stehe immer im Mittelpunkt beim Tor-Projekt, heißt es im Beitrag zu den Highlights im Jahr 2024.  Dazu zähle folgerichtig auch der Zusammenschluss des Tor-Projekts mit Tails (The Amnesic Incognito Live System) einem portablen Betriebssystem, das Tor nutzt, um Nutzer vor digitaler Überwachung zu schützen.

Die Tor-Entwickler und Freiwillige hätten auch bedeutende Fortschritte mit Arti gemacht, einem Rewrite des Tor-Kerns in Rust. Das modulare Design von Arti verbessere die Wartbarkeit, Sicherheit und Leistung.

Am Anfang des Jahres 2024 habe man erfolgreich WebTunnel eingeführt, einen neuen Brückentyp, der sich nahtlos in den normalen Internetverkehr einfügt und es Zensoren erschwert, Tor-Verbindungen zu blockieren. Indem WebTunnel gängige Internetprotokolle nachahmt, verbessert es die Widerstandsfähigkeit des Tor-Netzwerks in Regionen mit starker Zensur, berichtet das Projekt.

Nicht zuletzt habe man sich der teils komplexen „.onion“-Domänen angenommen, die eine Herausforderung für die Benutzerfreundlichkeit darstellen. 2024 habe man mit der Erforschung von besser lesbaren Alternativen begonnen, um die Zugänglichkeit für neue Nutzer zu verbessern und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten.

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