Tine 2.0: Leonie macht Groupware komplett

Das Projekt Tine 2.0 hat die Version 2009/07 seiner webbasierten Groupware fertiggestellt. Die Release mit dem Codenamen Leonie vervollständigt den Funktionsumfang durch Kalender und Mail .

Das neue Kalendermodul kann beliebig viele private und öffentlich Kalender verwalten. Die Berechtigungen lassen sich dabei individuell einstellen. Der Anwender kann neben den Tine-2.0-Usern auch Kontakte aus seinem Adressbuch einladen. Als besonders benutzerfreundliche Eigenschaft heben die Entwickler das Drag and Drop samt Aufziehen von Terminen hervor – der Kalender fühle sich an wie eine Desktop-Anwendung (siehe Galerie zum Linuxtag 2009).

Die Mail-Komponente unterstützt mehrere IMAP-Konten pro Benutzer, bietet erweiterte Filtermöglichkeiten und beherrscht die IMAP-Ordnerverwaltung.

Per Active Sync lassen sich Daten inklusive Terminen und Aufgaben mit Mobilgeräten synchronisieren, auch per Push-Verfahren. Anwendern in Amerika steht das Active-Sync-Modul allerdings nicht zur Verfügung. Als Grund verweisen die Macher auf Patentprobleme in den USA.

Tine 2.0 steht unter der Open-Source-Lizenz AGPLv3, die Entwickler haben eine Demo-Website mit der aktuellen Version bestückt. Daneben steht der PHP-Quelltext auf der Projektseite zum Download als Tarball bereit.

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