Die Deutsche Telekom hält mit Access 4.0 (A4) eine auf Open-Source aufbauende Plattform für offene, disaggregierte und Mikroservice-basierte Technologien vor. Access 4.0 ist auf den breitbandigen Internetzugang für FTTH/B ausgelegt und bedient nun einen ersten Kunden.
Mit Access 4.0 sieht sich dieDeutsche Telekom auf dem zum software-basierten Telekommunikationsanbieter., wie Walter Goldenits, CTO Telekom Deutschland erklärt. Dass Access 4.0 derzeit in erster Linie auf den breitbandigen Internetzugang der Deutschen Telekom für FTTH/B ausgerichtet sei, markiere nur den Anfang der Entwicklung, teilt die Telekom mit. Die zugrunde liegende A4-Plattform soll zukünftig auch On-the-Edge-Anwendungen im 5G und Open RAN Umfeld unterstützen. Zunächst sei aber der Rollout der Plattform in weiteren Regionen geplant, heißt es. Der erste Kunde nutzt Access 4.0 im Raum Stuttgart.
A4 setze an viele Stellen auf quelloffene Prinzipien und teile die eigenen Erkenntnisse in Open Source Communities. Die offene Software sorge für mehr Wettbewerb unter den Zulieferern und spare Investitionskosten bei den Netzwerkbetreibern, teilt die Telekom mit. Das A4-Team sei unter anderem im Broadband Forum (BBF), in der Open Networking Foundation (ONF), dem Open Compute Project (OCP) sowie dem Telecom Infra Project (TIP) aktiv.


