Tails 1.1 mit Wheezy-Unterbau

Für “Extremisten”, die im Internet auch noch eine Privatsphäre erwarten, ist nun Tails in der Version 1.1 erschienen.

Es bringt Support für UEFI-Boot mit, so dass Tails auch auf moderner Hardware und Mac-Rechnern bootet. Wer Tails in einem Umfeld verwendet, in dem es viele Windows-Rechnern gibt, kann einen Camouflage-Modus aktivieren, der die Linux- als eine Windows-Oberfläche verkleidet. Mit dem Ende von Windows XP tarnt sich Tails nun als Windows 8. Zurück sind auch die Guest Modules für Virtualbox, die aus den Wheezy-Backports stammen. Die volle Funktionalität entfaltet sich allerdings nur auf 32-Bit-Systemen.

Überhaupt setzt Tails neuerdings auf Debian Wheezy und haben die Macher tausende von Paketen aktualisiert. Sie verwenden Gnome 3 im Fallback-Modus, Libre Office ersetzt in der neuen Version Open Office. Daneben gibt es noch eine Reihe von Bugfixes und wurden Sicherheitslöcher gestopft. Die Macher empfehlen zudem, Gobby 0.5 zu installieren, und beim Upgrade-Check benötigt Tails etwas weniger Speicher.

Die vollständig Ankündigung der neuen Version lässt sich im Blog des Torprojekts nachlesen. Mehr zu den Risiken und Nebenwirkungen für Tails-Anwender steht hier, die neue Version wartet im Downloadbereich.

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