In einer fulminanten Abschlusskeynote hat Ciscos Vizepräsident Lew Tucker die Open-Source-Cloud mit Open Stack als den neuen Software-Stack fürs Rechenzentrum bezeichnet. Und die sei mit der Suse Cloud 2.0 so einfach wie nie zuvor.
Ciscos Vizepräsident and Chief Technology Officer of Cloud Computing Lew Tucker sparte in seiner Susecon-Keynote nicht mit Superlativen. Eine “Revolution”, der “perfekte Sturm”, “unausweichbar”, all das sei Open Stack, das Betriebssystem der Zukunft für alle freien Clouds. Und natürlich habe Gastgeber Suse die ideale Integration mit der Suse Cloud 2.0 zu bieten, meint Tucker.
Open Stack Überblick
Ob es die App-Orchestration mit Open Stack Heat sei, Komponenten wie Neutron oder aber die neuen Open-Stack-Versionen Havana, Icehouse oder das Triple-O-Projekt (Open Stack on Open Stack), Cisco biete selbstverständlich die beste Hardware. 7.7 Zettabyte pro Sekunde lasse sich mit der übertragen – circa 8 Billionen HD-Videos, oder aber “alle Videos, die jemals gemacht wurden, innerhalb von 3 Minuten”, so Tucker.
Und die Suse Cloud 2.0 mache das leichter, schneller und komfortabler als je zuvor. Ciscos Managementsoftware helfe dann, bis zu 520 Hardware-Komponenten (wie etwa die hauseigenen Bladeserver) zu verwalten, wobei Open Stack eben fast alles zu abstrahieren helfe. Enterprise-Grade sei das, wie die Beispiele mit SAP-Hana zeigen. Open Stack ist die besagte Revolution, der perfekte Sturm, der alles andere aus dem Rechenzentrum wegspüle, ist sich Tucker sicher. “Wir sind uns sicher, dass Open Stack der neue Software-Layer im Datacenter wird. Es ist einfach zu administrieren, schnell aufgesetzt und bietet viele Abstraktionsebenen.”
Live Demo locked out
Nach Tuckers Keynote kamen mit Suses Doug Jarvis und Ciscos Mike Andren zwei Techniker auf die Bühne, die – unterstützt von Michael Miller – in einer Live-Demo beweisen wollten, wie simpel das Setup der Suse Cloud mit Cisco gelingt. Länger als fürs eigentliche Setup brauchten die beiden allerdings, um das Passwort des Bildschirmschoners des Demo-Laptops herauszufinden. Erst ein flugs herbeigerufener Techniker konnte da helfen. Vor den Augen des amüsierten Publikums brachte Suses Marketing-Chef Michael Miller das auf den Punkt: “Ein sicheres Passwort hat viele Vor-, bei Live-Demos aber auch Nachteile.”
Die Demo klappte anschließend natürlich und Miller konnte die Susecon erfolgreich abschließen, doch nicht ohne erneut ein unterhaltsames Video zu zeigen, das seine Kollegen aus Utah zusammen mit den Teilnehmern der Susecon während der vergangegen Tage aufgenommen hatten. Im Lip-Sync-Verfahren suchen die immer noch nach einem Laut, den ein Chamaeleon macht. Auch nächstes Jahr wird sich die Suse-Enterprise-Community in Florida treffen, dann im Hyatt Regency Grand Cypress, Orlando vom 17 bis 21. November.







