Suse veröffentlicht Studie zum Cloud Einsatz 2017

Suse hat die vom Unternehmen beauftragte weltweit durchgeführte Studie „Cloud-Einsatz 2017“ veröffentlicht. Die Akzeptanz für Cloud-Dienste steigt, lautet ein Ergebnis der Studie.

Befragt wurden für die Studie “Cloud Einsatz 2017” im Auftrag von Suse über 1400 IT-Experten aus 20 Ländern, darunter 101 aus Deutschland. Der Cloud-Einsatz in deutschen Unternehmen steigt weiter an mit einem Trend zu Hybrid-Systemen: Die Umfrageteilnehmer erwarten, dass sich das Wachstum für alle Arten von Clouds auch in Deutschland fortsetzen wird. Bei Hybrid-Systemen erwarten dies 62 Prozent, bei Private Clouds 52 Prozent und bei der Public Cloud 47 Prozent der Befragten. Mehr als 57 Prozent nennen Kostenreduzierung als einen Grund für den Cloud-Einsatz. 54 Prozent sehen dadurch eine Produktivitätssteigerung von Entwicklern und Programmierern. 53 Prozent versprechen sich die Konsolidierung des Rechenzentrums. Private und hybride Modelle werden für geschäftskritische Prozesse bevorzugt. 82 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihren Fokus von der Entwicklung in der Public Cloud zur Produktion in der eigenen Private Cloud erweitern werden.

Auch beim Einsatz von Containern zeigt sich ein Aufwärtstrend. 32 Prozent der Unternehmen nutzen laut der Studie derzeit Container, weitere 33 Prozent planen die Nutzung in den nächsten zwölf Monaten. Container werden von vielen als Grundlage für DevOps gesehen, da sie es der IT ermöglichen, Ressourcen besser zu nutzen (in Deutschland 49 Prozent), die Entwicklung von Anwendungen zu beschleunigen (46 Prozent) und die Zuverlässigkeit sowie die Cloud-Portabilität (40 Prozent) zu verbessern.

Im Aufschwung befindet sich auch Software Defined Infrastructure (SDI) und DevOps. 84 Prozent der befragten IT-Experten sehen DevOps als Teil ihrer künftigen IT-Strategie.

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