Nicht zuletzt weil Anwender und Entscheider endlich die “irrationalen Ängste” ablegen würden, sei Linux im Servermarkt weiter auf dem Vormarsch, behauptet eine Studie, die der Distributor Suse erstellen hat lassen. Hauptantrieb seien dabei die Themen Sicherheit und Hochverfügbarkeit, aber auch die niedrigeren Kosten und die Planungssicherheit. Drei Viertel aller Unternehmen wollen ihren Linux-Server-Bestand ausbauen.
Laut der Untersuchung (hier als PDF) verwenden heute bereits vier von fünf Unternehmen Linux, fast die Hälfte davon als Hauptbetriebssystem für die Firmenserver. Jeder siebte nutze Linux auf einem Webserver, aber mehr als 75 Prozent wollen laut Suses Informationen binnen Jahresfrist einen LAMP-Server integrieren.
Auf Platz eins der Migrationsgründe stünden Themen wie Sicherheit, die niedrigeren TCO (Total Cost of Ownership), die guten Hochverfügbarkeitsfähigkeiten von Linux, aber auch die Option, den Vendor-Lock-In eines Herstellers zu vermeiden, vermeldet Suse.






Ich möchte noch die die zunehmende Akzeptanz von Linux-Servern für den KMU-Bereich ergänzen. Als selbst. IT-Consultant habe ich seit der Einstellung des Microsoft SBS 2011 zahlreiche Kunden im Segment (1bis 10 Mitarbeiter) auf Univention Corporate Server (UCS) (http://www.univention.de/produ… , UCS mit Zarafa, UCS mit OX, UCS mit Kolab oder Intranator Business Server migriert, Letzteren vor allem dann, wenn eine fertige Hardware-Appliance gewünscht war. Die Einsatz-Schwerpunkte für den Linux-Server an sich liegen hier bei Benutzer- und Infrastruktur-Management, Datei-Server, Virtualisierungsplattform, ADS-Ersatz oder und/oder Groupware-Plattform.