Suse hat als mittlerweile börsennotiertes Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal 2022 vorgelegt. Demnach ist der bereinigte Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 16 Prozent auf 155 Millionen US-Dollar angestiegen.
Die EBITDA-Marge beträgt 34 Prozent, teilt Suse im Quartalsbericht mit. Die für Suse wichtige Zahl der Vertragswerte mit den Kunden sei im ersten Quartal um 5 Prozent gestiegen. Den eher moderaten Anstieg erklärt das Unternehmen mit dem Umstand, dass im Vorjahresquartal mehrere Mehrjahresverträge abgeschlossen worden seien. Im so genannten Emerging Segment ging der Annualisierte Vertragswert um 9 Prozent auf 23,9 Millionen US-Dollar zurück. Ein Altvertrag sei dort nicht erneuert worden, teilt Suse mit. Der Rückgang der Vertragswerte ist in der EMEA-Region am deutlichsten spürbar.
Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBITDA) beträgt 52,3 Millionen US-Dollar gegenüber 60,7 Millionen im Vorjahresquartal. Das bereinigte Cash-EBITDA belief sich im ersten Quartal auf 93,1 Millionen US-Dollar gegenüber 107,1 Millionen im Vorjahresquartal. Auch hier führt Suse langfristige Verträge als Begründung für den Rückgang an. Die hätten zu einer Abgrenzung von Umsatzerlösen mit einem Volumen von 40 Millionen US-Dollar geführt. Der Adjusted Unleveraged Free Cash Flow betrug 44,6 Millionen Dollar, teilt das Unternehmen mit, das entspreche einer Cash Conversion von 85 Prozent.
Suse profitiere von dem anhaltenden Trend zu Cloud-Lösungen, heißt es weiter. Das Unternehmen hat seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Im ersten Quartal sei zudem die Zahl der Mitarbeiter um fast 200 gestiegen. Mit 140 der neuen Beschäftigten seien Vertrieb und Kundendienst verstärkt worden.




