Obwohl sich 90 Prozent der Eltern Sorgen machen, wenn ihre Kinder im Internet surfen, können das rund 60 Prozent der Kinder unbeaufsichtigt tun. Der IT-Sicherheitsherstellers ESET hat für die Studie “Kinder im Netz” mehr als 1000 Eltern mit Kindern bis zu 18 Jahren befragt.
Laut Studie besitzen fast 60 Prozent der Kinder ein eigenes Smartphone oder Tablet. Knapp ein Viertel der Kinder unter vier Jahren sind mit einem mobilen Gerät ausgestattet, bei den Vier- bis Siebenjährigen sind es schon über die Hälfte, bei den Acht- bis Elfjährigen sogar 74 Prozent. Bei den Teenagern besitzen 91 Prozent ein Smartphone oder Tablet.

An Geräten mangelt es bei den Kindern nicht. Quelle; ESET
Etwa ein Drittel der Eltern geben an, dass ihnen Mobbing und sexuelle Belästigung im Netz am meisten schlaflose Nächte bereiten, insbesondere bei den 12- bis 14-Jährigen (37 Prozent). Ein Viertel der Befragten zeigen sich beunruhigt über nicht-kindgerechte Inhalte, am meisten bei Kindern zwischen vier und sieben.
65 Prozent der Eltern haben angeben, dass ihre Kinder ihres Wissens nach keine schlechten Erfahrungen im Netz gemacht haben. Nur jedes sechste Kind sei auf ungeeignete Inhalte gestoßen. Jedes neunte Kind habe schon unerlaubte In-App-Käufe getätigt. Das betrifft vor allem die 12- bis 17-Jährigen. Sieben Prozent der Kinder sind belästigt oder gemobbt worden oder haben sich einen Computervirus eingefangen. Fünf Prozent sind auf eine Betrugs-E-Mail hereingefallen.
Bis zu zwei Stunden am Tag nutzen etwa ein Drittel der Kinder ihre Geräte. Am meisten Zeit verbringen die 12- bis 14-Jährigen (39 Prozent) und die Acht- bis Elfjährigen (36 Prozent) vor einem Bildschirm.




