29,6 Prozent der erwachsenen Deutschen erleben schlaflose Nächte, weil sie mit dem Smartphone ins Bett gehen. Dies ergab eine Befragung von 1000 Deutschen im Auftrag des Smartphone-Herstellers OnePlus.
50 Prozent der Millenials im Alter von 18 bis 34 Jahren berichten von Schlaflosigkeit, weil sie zu viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen. Fast jeder Zweite (40 Prozent) zwischen 18 und 34 Jahren ist zwischen 19 Uhr und 3 Uhr morgens am Mobiltelefon, nach 23 Uhr sind es immer noch 3 Prozent. Der Großteil der Deutschen beschäftige sich abends zwischen 19 bis 23 Uhr mit dem Smartphone, heißt es in der Studie. Erstaunliche Ausnahme, in Schleswig-Holstein liegt die Fokuszeit zwischen 15 und 19 Uhr.
Im Gegensatz dazu ist die Wahrscheinlichkeit, von Smartphone-verursachter Schlaflosigkeit umso geringer, je älter die Person ist: Bei einem Drittel der 35 bis 44-Jährigen treten Probleme auf, gefolgt von 23 Prozent der 45 bis 54-Jährigen und 16 Prozent der über 55-Jährigen.
Weitere Erkenntnisse der Befragung: Das Schlafzimmer (31 Prozent) ist nach dem Wohnzimmer (50 Prozent) der zweithäufigste Ort, an dem Erwachsene ihre Mobiltelefone benutzen. Mit jeweils 46 Prozent nutzen Saarländer und Thüringer ihre Smartphones am häufigsten im Bett, dicht gefolgt von Brandenburgern (45 Prozent) und Rheinland-Pfälzern (38 Prozent).

Das Smartphone hat Einfluss auf die Schlafgewohnheiten. Quelle: OnePlus
OnePlus hat sich nicht ganz uneigennützig den Schlafgewohnheiten der Deutschen gewidmet. Der Hersteller wirbt bei seinen neuen Smartphone-Modellen mit einemE3-Display, dass Blaulicht um 42 Prozent reduziere. Blaues Licht von Displays digitaler Geräte gilt als Übeltäter, weil es für das menschliche Auge den Eindruck von Tageslicht erweckt und damit verhindert, dass der Körper auf natürliche Weise Melatonin produziert – dem Hormon, das schläfrig macht, teilt OnePlus mit.


