State of Ransomware 2023: Höchstes Niveau erreicht

Sicherheitsexperte Sophos kommt in seiner globalen Studie „State of Ransomware 2023“ zum Schluss, dass es Cyberkriminellen in Deutschland in 71 Prozent der Ransomware-Angriffe auf Organisationen gelingt, Daten zu verschlüsseln.

International betrachtet liege die erfolgreiche Verschlüsselung 76 Prozent der Angriffe. Aus der internationaler Perspektive sei dies die höchste Rate an Datenverschlüsselung durch Ransomware, seit Sophos der jährlich erscheinende Ransomware-Report erstmals im Jahr 2020 veröffentlicht wurde.

Insgesamt seien in Deutschland 58 Prozent (international 66 Prozent) der für die Studie befragten Unternehmen von Ransomware angegriffen worden. Dies deutet darauf hin, dass die Zahl der Ransomware-Attacken trotz des vermeintlichen Rückgangs während der Pandemiejahre doch konstant hoch geblieben sei.

Bei der Analyse der Ursache von Ransomware-Attacken seien die häufigsten Ausgangspunkte eine ausgenutzte Schwachstelle mit 24 Prozent (international 36 Prozent) sowie kompromittierte Zugangsdaten mit 36 Prozent (international 29 Prozent) gewesen.

Die Daten der Studie “State of Ransomware 2023″ stammen laut Sophos aus einer herstellerunabhängigen Umfrage unter 3000 Führungskräften im Bereich Cybersicherheit/ IT, die zwischen Januar und März 2023 durchgeführt wurde. Die Befragten stammen demnach aus 14 Ländern in Nord- und Südamerika, EMEA und dem asiatisch-pazifischen Raum. Die interviewten Unternehmen beschäftigen zwischen 100 und 5.000 Mitarbeiter und generieren einen Umsatz zwischen weniger als 10 Millionen und mehr als 5 Milliarden US-Dollar.

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