Free-Software-Aktivist Richard Stallman hat in einem Blogpost ein früher getroffenes Statement über Mac OS X zurückgenommen .
Stallman hatte in einigen Ansprachen Apple bezichtigt, in Mac OS X eine Backdoor integriert zu haben, über die es der Firma möglich sei, Änderungen an der Software vorzunehmen. Er habe diese Informationen aus der Mac-Community bezogen, schreibt Stallman nun als Präsident Free Software Foundation (FSF) in seinem Blog. Es gäbe dafür aber keine Bestätigung, weswegen er nun glaube, falsch informiert worden zu sein.
Stallman hält in dem Blogpost allerdings seine Vorwürfe gegen den Einsatz von DRM gegenüber Apple aufrecht und auch das Bedauern über die mögliche Falschinformation reicht nicht besonders weit, selbst wenn es keine Backdoor gäbe, wofür ebenfalls kein Beweis vorliege, sei Apples Betriebssystem mit schädlichen Features wie DRM gespickt. Dass Microsoft sich in seinem Windows eine verborgene Zugriffsmöglichkeit offen hält, steht für Stallman laut dem Blogeintrag dagegen fest.



