Stack Exchange stellt Monitoring-Tool Bosun vor

Die Betreiber der Website Stack Exchange haben das hauseigene Monitoring- und Alerting-System Bosun unter eine Open-Source-Lizenz gestellt.

Das Monitoring-System habe man aufgebaut, schreibt David Fullerton in einem Blogeintrag, nachdem man gemerkt habe, dass der Alarm meist erst losgehe, wenn die Dinge bereits zu Bruch gegangen waren. Im Idealfall wollen Admins aber im Voraus über potenzielle Ausfälle Bescheid wissen. Hinzu kam, dass sich aus den Alarmmeldungen häufig nicht ablesen ließ, was auf dem System schief gelaufen war.

Bosun sei die Antwort auf diese Probleme gewesen und wird von Kyle Brandt und Matt Jibson entwickelt. Man benutze es intern seit ein paar Monaten und sei “wirklich glücklich” mit den Resultaten. Man könne intelligenter messen und komplexere Alarmsysteme aufbauen. Über ein einfaches Json-API können die Komponenten Daten an Bosun schicken, Scollector sammle Statistiken von verschiedenen Systemen.

Alarme lassen sich gegen vorherige Versionen testen, so dass auffällt, wenn sie aufhören und welche Änderungen zu ihnen geführt hat. Wenn Redis nicht funktioniere, bekomme man nun nur noch eine E-Mail und 12 für jede Instanz. Zudem gebe es Vorhersagen, die darauf hinweisen, dass Festplatten demnächst voll laufen. Zum Testen gibt es ein Docker-Image, auf der LISA will Kyle Brandt das Tool vorstellen. Der Quellcode steht unter der MIT-Lizenz und wartet auf Github. Weitere Details liefert das Serverfault-Blog.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben