Das finnische Unternehmen SSH Communications Security erweitert seine Produktfamilie SSH Tectia um eine Sicherheitssoftware für Linux auf dem IBM Mainframe System z.
Hinter dem Unternehmen steckt Tatu Ylönen, der Erfinder des Netzwerkprotokolls Secure Shell (SSH), woraus sich das eigenständige Open-Source-Projekt OpenSSH entwickelte. Seine proprietäre Variante verkauft SSH Communications Security unter der Produktbezeichnung SSH Tectia und liefert hierzu Service und Support. Das Unternehmen macht nun einen wachsenden Bedarf bei Linux auf IBM-Mainframes aus und hat hierfür eine eigene Version seiner Sicherheitssoftware aufgelegt. George Adams, CEO von SSH Communications Security, sieht den verstärkten Einsatz von Virtualisierungstechnologie als Ursache für die wachsende Beliebtheit des freien Betriebssystems auf IBM System z. Hier sieht er die Zielgruppe und verspricht eine voll supportete Kommunikations-Sicherheitslösung für komplexe Multi-Plattform-Umgebungen.
Der Hersteller preist den SSH Tectia Server für Linux auf IBM-System z als skalierbare All-in-One-Sicherheitssoftware, zum Einsatz für Datenverschlüsselung, interne und externe Datentransfers, Anbindungsfähigkeit der Applikationen und Systemverwaltung. Die Software basiert auf der dritten Generation des Secure-Shell-Protokolls, abgekürzt mit SSH G3. Mit der neuen Version verspricht SSH höhere Leistung und schnelleren Durchsatz, unter anderem durch den Einsatz von Multi-Threading. Um die Systemressourcen besser auszunutzen, greift SSH Tectia auf die Kryptographie-Chips zurück, die in den IBM Mainframe integriert sind. Als weitere Funktionalitäten seiner Software nennt SSH sichere Host-Datenbank-Verbindungen, Datenbankreplikation und TN3270-Tunnel. Außerdem dabei: Ein Kommandozeilen-Werkzeug für sichere Operationen per Datenfernverbindung. Der SSH Tectia Server für Linux ist ab sofort lieferbar, ausführliche Informationen über die Funktionalitäten liefern die Release Notes.



