Squash-FS ist ein stark komprimiertes Read-only-Dateisystem, das seit 2009 auch im Linux-Kernel heimisch ist. Entwickelt wird das System aber schon seit 20 Jahren. Dieses Jubiläum feiern die Macher mit der Veröffentlichung von Squash 4.5.
Im Jahr 2019 war SquashFS 4.4 erschienen, nun ist der Nachfolger fertig. In der Ankündigung schreibt Entwickler Phillip Lougher, diese Version markieret 20 Jahre seit Beginn der Entwicklung von SquashFS. Er kündigt mit find-style Aktionen, dem Lesen von tar-Dateien und Eingaben im Stil von cpio, Sqfscat und weitere auch neue Funktionen an.
Mksquashfs unterstütze jetzt die genannten “Aktionen”, schreibt Lougher in der Ankündgung Die seien an “find” angelehnt und erlaubten die Komprimierung, das Packen von Fragmenten, den Dateiausschluss und das Ändern der Dateiattribute für jede einzelne Datei.
Die Cpio-ähnliche Behandlung von Quellpfadnamen in Mksquashfs ist als Option vorhanden. Ist die Option angegeben lese stdin die Dateien ein. Führende Verzeichnisse würden dabei nicht entfernt, so Lougher. Die Ankündigung nennt weitere Neuerungen und zählt auch Bugfixes auf.
SquashFS kommt im Linux-Bereich unter anderem beim Bau von ISO-Dateien zum Einsatz. Wer schon einmal die Livesysteme von Ubuntu, Debian, Fedora oder Arch-Linux ausprobiert hat, ist damit in Berührung gekommen. Das Dateisystem komprimiert unter anderem Inodes, Dateien und Verzeichnisse. So schrumpft es umfangreiche Systeme auf eine handhabbare Größe.




