Neben Debian Jessie unterstützen wohl auch künftige Debian-Ausgaben die Sparc-Plattform nicht mehr. Nun hat Debian-Entwickler Joerg Jaspert die Sparc-Pakete aus Debians Entwicklungszweigen entfernt.
Bereits vor einiger Zeit hatte Entwickler Philipp Kern die Architektur aus jenem Testing-Zweig geworfen, aus dem später die Jessie-Release hervorging. Damals wurde als Grund unter anderem der Mangel an Mitarbeitern genannt, die die Software portieren (Linux-Magazin berichtete). Der Verbleib der anderen Sparc-Pakete wurde zu diesem Zeitpunkt noch debattiert.
Nun hat Jaspert auf einen Beschluss des FTP-Master-Treffens hin die Pakete auch aus den Zweigen Unstable, Experimental und Jessie-Updates entfernt, sowie aus den internen Zweigen New und Byhand. Das trägt dem Umstand Rechnung, dass wohl auch künftige Debian-Versionen Sparc nicht mehr unterstützen.
Allerdings ist der Sparc-Support damit noch nicht komplett vom Tisch. Debian Wheezy unterstützt die Architektur weiterhin, auch eine künftige Wiederkehr in Form von Sparc64 schließt Jaspert in einer Ankündigung nicht aus.




