Vor zwei Jahren begann der Sovereign Tech Fund, im öffentlichen Interesse in offene Technologien zu investieren. Nun wird der Sovereign Tech Fund in Sovereign Tech Agency umbenannt.
Unter der Sovereign Tech Agency sind dann auch die Initiativen angesiedelt, die im Tech Fund entwickelt wurden, um das Open-Source-Ökosystem zu stärken, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Bislang habe man über 23,5 Millionen Euro in über 60 Technologien investiert, sowie zusätzliche Programmen wie Sovereign Tech Resilience (ehemals Bug Resilience), Sovereign Tech Fellowship für Maintainer und Sovereign Tech Challenge gestartet. Letztere sollen in der neuen Sovereign Tech Agency eine institutionelle Heimat finden und dort Mechanismen vorfinden, die man zur Unterstützung des Open-Source-Ökosystems entwickelt habe. Die Mission der Sovereign Tech Agency hat sich nicht geändert: Es gelte das Open-Source-Ökosystem nachhaltig zu stärken, mit Schwerpunkt auf Sicherheit, Widerstandsfähigkeit, technologischer Vielfalt und den Menschen hinter dem Code.
Die Sovereign Tech Agency wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) finanziert und ist eine Tochtergesellschaft von SPRIND, der Bundesagentur für Sprunginnovationen.
Die Aufgabe des Sovereign Tech Fund werde bleiben, heißt es weiter. Als Hauptprogramm, um Arbeiten an den grundlegenden, offenen Softwarekomponenten in Auftrag zu geben, sei der Fund weiterhin eine tragende Säule der Sovereign Tech Agency sein. Seit März 2023 seien über 500 Anträge eingereicht worden, die über 114 Millionen Euro an potenzieller Arbeit an FOSS-Projekten vorschlagen. Das zeige, wie groß das Open-Source-Ökosystem ist und wie groß der Bedarf sei.





