Sourceforge muss "Schurkenstaaten" bannen

Sourceforge, Hosting- und Kommunikationsplattform für viele freie Softwareprojekte, beugt sich der US-Gesetzgebung und sperrt Nutzer aus so genannten Schurkenstaaten aus .

Mit der Blockade bestimmter IP-Adressbereiche von Staaten, die auf der Sanktionsliste der United States Office of Foreign Assets Control (OFAC) stehen, komme man geltenden Gesetzen nach, heißt es in einem Blogbeitrag auf Sourceforge.

Es sei überaus bedauerlich, dass durch diese Blockade auch Nutzer betroffen seien, die keine bösen Absichten hegten, heißt es. Sourceforge sei eine der ersten Firmen gewesen, die freie Software unterstützt und beworben haben und sehe freie Software als Leitlinie für das Unternehmen, heißt es weiter. Dennoch, so der Kommentar zur Blockade, lebe man auch in der realen Welt und habe sich geltenden Gesetzen zu beugen, weil bei Zuwiderhandlung Geldstrafen und Gefängnis drohten.

Sourceforge gehört zu Geeknet Incorporated, unter dessen Dach sich auch die IT-Sites Slashdot, Thinkgeek und Freshmeat.net befinden. Geeknet wiederum ist aus VA Software hervorgegangen.

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