Die allermeisten Freiberufler sind Männer. In der IT- und Energiebranche beträgt der Anteil der weiblichen Freelancer nach einer Erhebung des Nürnberger Unternehmens freelancermap weniger als 12 Prozent.
Die Männer verdienen dabei bei vergleichbarer Arbeitsbelastung von um die 45 Wochenstunden deutlich mehr: Sie kommen auf einen Stundensatz von durschnittlich 91,93 Euro, wogegen ihre weiblichen Kolleginnen nur 84,28 Euro pro Stunde verrechnen können. Beide Geschlechter haben gut 13 Jahre Berufserfahrung und sind seit rund 11 Jahren selbstständig (Männer: 11,75, Frauen: 10,52 Jahre). Als größte Herausforderung in ihrem Berufsleben bezeichnen alle Freelancer die Projektaquise, auch die Trennung von Beruf und Privatleben fordert beide vergleichbar heraus. Der Wunsch nach einem höheren Einkommen rangiert aber nur bei den Frauen unter den drei meistgenannten Herausforderungen, die Sorge produktiv zu bleiben treibt nur die Männer so stark um. Die meisten Freelancer – sowohl weibliche wie männliche – haben sich das Fachgebiet Beratung und Management auserkoren. An zweiter Stelle rangieren bei den Frauen die kreativen Sparten Grafik, Content, Medien (19,05 Prozent), bei den Männern dagegen die Softwareentwicklung (31,68 Prozent).




