Snapcraft 2.35 unterstützt Ubuntu 14.04

Nutzer von Ubuntu 14.04 und solche, die viele Builds parallel betreiben, profitieren vermutlich von den Neuerungen von Snapcraft 2.35.

Mit Snapcraft bauen Entwickler automatisch funktionierende Pakete in Ubuntus Snap-Format aus dem Code in ihren Git-Repositories. In Version 2.35 legen die Buildinstanzen nun voneinander isolierte temporäre Ordner an. Das hilft Nutzern, die parallel bauen. Auch entdeckt Snapcraft LXD-Installationen oder deren Fehlen besser. Das soll vor allem Erstanwendern die Fehlersuche erleichtern. Dabei lassen sich nun auch entfernte LXD-Container für Snapcraft einspannen.

Die neue Version erlaubt es laut den Release Notes zudem, mehr Informationen im Build-Manifest abzulegen. Dazu gehören die Inhalte von Lock-Files, die auf der Maschine installierten Debian-Pakete und Snaps, “uname”-Informationen und der Fingerprint des Build-Containers. Der Befehl “snap snap-Verzeichnis” wurde ausrangiert. Ihn ersetzt das neue “pack”-Kommando. Der Befehl “refresh” kommt jetzt nur noch beim Erzeugen eines Containers zum Einsatz oder wenn der Entwickler explizit “snapcraft refresh” aufruft.

Dot-Net-Support

Auch neue Plugins gibt es. Ein Dot-Net-Entwickler von Microsoft hat eine Erweiterung entwickelt, um Dot-Net-2.x-basierte Snaps zu bauen. Ein Ruby-Plugin unterstützt verschiedene Ruby-Versionen. Diese baut es jeweils aus dem Quellcode, was unter Umständen eine Weile dauert. Die Snapcraft-Entwickler wollen die Software zudem für andere Distributionen und Ubuntu-Versionen aufbereiten. Bislang lief es nur in Ubuntu 16.04 und Solus, nun kommt als Hostsystem Ubuntu 14.04 dazu (Trusty). Das soll sich insbesondere auch positiv auf ROS auswirken, das Robot Operating System von Canonical, das auf 14.04 basiert.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben