Signal: Stiftung des Messengers macht Kosten öffentlich

Die gemeinnützige Signal Foundation, die hinter dem Messenger Signal steht, hat detailliert aufgelistet, wie viel es pro Jahr kostet, um Signal zu entwickeln.

Im Blogbeitrag sind für die jährlichen Kosten für technische Infrastruktur (Server, SMS-Registrierung, Bandbreite und ähnliches) mit 14 Millionen US-Dollar pro Jahr angegeben. Die derzeitigen Personalkosten belaufen sich demnach auf 19 Millionen US-Dollar jährlich. Bei Signal rechnet man für das Jahr 2025 mit einem Anstieg der gesamten Kosten auf 50 Millionen Dollar pro Jahr.

Obwohl Signal als Non-Profit-Organisation agiere, sei die Entwicklung eines weltweit genutzten Messengers keineswegs günstiger, heißt es weiter. Der Fokus auf Datenschutz und Sicherheit beschere Signal teilweise sogar wesentlich höhere Entwicklungskosten. Mit dem Blog-Beitrag wolle Signal transparenter machen und ein Bewusstsein für die verschiedenen Geschäftsmodelle der Tech-Branche schaffen.

Signal weist darauf hin, dass Mitbewerber für diese, in der Regel viel höheren Kosten durch die Verwertung und den Verkauf der Daten ihrer Nutzer aufkommen. Im Gegensatz dazu verschlüssle Signal alle Daten und setze auf freiwillige Spenden.

Daten sind profitabel, und wir sind eine gemeinnützige Organisation, die sich darauf konzentriert, so wenig Daten wie möglich zu sammeln, heißt es im Beitrag. Im Unterschied dazu würden die meisten Technologieunternehmen so viele Daten sammeln und erstellen wie möglich, heißt es im Beitrag:

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