Signal Foundation sichert Signal Messenger finanziell ab

Die neu gegründete gemeinnützige Signal Foundation soll das Entwickler-Team rund um den verschlüsselnden Messenger Signal finanziell langfristig absichern. Chef ist ein ehemaliger Whatsapp- und Facebook-Mitarbeiter.

Signal hat in der Community zwar einen guten Ruf in Sachen Sicherheit und Schutz der Privatsphäre, bleibt aber beim Funktionsumfang und Nutzererlebnis oft hinter Konkurrenten wie Whatsapp und Telegram zurück. Das ist kein Wunder, arbeiten doch laut einem Post von Moxie Marlinspike durchschnittlich nur 2,3 Entwickler in Vollzeit an der Software. Das komplette Team bestand  aus nie mehr als sieben Mitarbeitern, was in der Vergangenheit mitunter zu Kapazitätsengpässen führte. Gesponsert wurde das Team über die Jahre lediglich von der Freedom of the Press Foundation, externe Finanzspritzen lehnte es stets ab.

Finanzspritze von 50 Millionen US-Dollar

Diese prekäre Arbeitsweise dürfte sich nun ändern. Die neu gegründete Signal Foundation soll die bisherigen Engpässe beseitigen. Die gemeinnützige Stiftung (501(c)(3)) startet mit einem Kapital von 50 Millionen US-Dollar, Vorstandsvorsitzender wird Brian Acton. Der ehemalige Facebook-Mitarbeiter hat bereits für Whatsapp mit Signal-Gründer Marlinspike zusammengearbeitet, der als CEO der Stiftung agiert. Mit dem Geld will das Signal-Projekt sein Team vergrößern, die Kapazitäten ausbauen und neue Pläne machen.

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