Mit drei Sicherheitslücken hat der aktuelle Mailclient Thunderbrid aus dem Hause Mozilla zu kämpfen. Zwei Lücken haben das Attribut „critical“ erhalten, eine ist mit „high“ eingestuft.
Betroffen sind die Thunderbird-Versionen 52.4.0 und ältere für die Plattformen Linux, Windows, Mac OS. Die von Mozilla bereits veröffentlichte Version 52.5 beseitigt die Sicherheitsprobleme. Laut dem Security-Bulletin von Mozilla können Angreifer die Security-Probleme nicht via E-Mail ausnutzen, weil beim Lesen von Mails die Scripting-Funktion deaktiviert sei. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft das Risiko der beiden kritischen Schwachstellen als sehr hoch ein. Es seien darüber Angriffe aus der Ferne möglich, mit der Option, dabei beliebigen Code auszuführen.
Den reparierten Thunderbird bietet Mozilla zum Download an. Einige Linux-Distributionen haben mit der Verteilung von Updates für den Mailclient begonnen.





