Sicherheitslücke: Next.js braucht Update

Next.js Version 15.2.3 schließt eine kritische Sicherheitslücke, mit der Angreifer unter Umständen die Autorisierung umgehen können.

Next.js Version 15.2.3 schließt eine kritische Sicherheitslücke, mit der Angreifer unter Umständen die Autorisierung umgehen können. Rückportierte Patches seien ebenfalls verfügbar, kündigen die Entwickler an.

Die Sicherheitslücke (CVE-2025-29927) in Next.js betrifft selbst-gehostete Versionen. Die Entwickler empfehlen deshalb, alle selbst gehosteten Next.js-Implementierungen, die „next start“ und „output: ‘standalone’“ verwenden, sofort zu aktualisieren.

Next.js verwendet einen internen Header x-middleware-subrequest, um zu verhindern, dass rekursive Anfragen Endlosschleifen auslösen. Der Sicherheitsbericht zeige, dass es möglich war, die Ausführung von Middleware zu überspringen, wodurch Anfragen kritische Prüfungen – wie die Validierung von Autorisierungs-Cookies – überspringen konnten.

Nicht betroffen sind auf Vercel und Netlify gehostete Anwendungen sowie solche, die als statische Exporte bereitgestellt werden (Middleware wird nicht ausgeführt).

Next.js ist ein Open-Source-Framework für die Webentwicklung, das von dem privaten Unternehmen Vercel entwickelt wurde und React-basierte Webanwendungen mit serverseitigem Rendering und statischem Rendering bietet.

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