SGI droht Börsenrausschmiss

Die US-Technologiebörse Nasdaq wirft dem Unix-Server-Unternehmen aus Kalifornien Regelverstöße vor.

Ab dem 12. März will die Nasdaq die Aktien des rund 1600 Mitarbeiter starken Serverherstellers suspendieren. Silicon Graphics, Inc. (SGI) hat bereits eine Anhörung bei der Börse beantragt, um gelistet zu bleiben. Bis zu dieser Entscheidung ist die Suspendierung ausgesetzt.

Der Wert der SGI-Aktie sank in den vergangenen Monaten kontinuierlich und liegt zur Zeit bei knapp 80 Cent. Grund für den drohenden Rausschmiss ist, dass SGI die Nasdaq-Regel 4310(c)(3)(B) gebrochen hat: Nach den “Market Value of Listed Securities Requirement” (MVLS) muss das Unternehmen über Sicherheiten im Wert von 35 Millionen US-Dollar verfügen. Manhattan informierte die Sunnyvaler bereits Anfang Dezember, dass für zehn aufeinander folgende Tage – das ist das Alarmkriterium – die Bedingung nicht erfüllt war. Daraufhin begann für SGI eine Korrekturfrist, die nach Verlängerung am 2. März auslief.

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