Schleswig Holstein setzt auf Open Source

Die aus einer so genannten Jamaika-Koalition aus Bündnis 90/Die Grünen, CDU und FDP bestehende Landesregierung Schleswig Holsteins hatte bereits im Koalitionsvertrag den Einsatz von Open Source als Alternative zu Microsoft-Produkten festgeschrieben. Nun hat der Landtag einen Antrag angenommen, der, wenn möglich, den Einsatz von Open Source Software empfiehlt.

Im vom Landtag angenommenen Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und FDP heißt es: “Neben dem Einsatz kommerzieller Software muss hierbei Open-Source-Software eine besondere Rolle spielen. Dies ist notwendig, um die wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und Lizenzmodellen zu verhindern.”

Der Einsatz von Open Spource bei Schnittstellen, Standards und Software erhöhe auch die Verbrauchersouveränität und ermöglichen innovative(re) Anwendungen, die allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang ermöglichen, ohne hierfür proprietäre Software einsetzen zu müssen, heißt es in der Begründung des Antrags.

Im Antrag ist auch formuliert, das Umstellungen auch durch Schulungen begleitet werden. Der Zeitrahmen für eine Umstellung soll durch das IT-Management ermittelt werden. Dafür ist eine Frist bis zum ersten Quartal 2020 vorgesehen, zu dem das IT-Management berichten soll, wie und in welchem Zeitfenster das Ziel der vollständigen Ablösung von Closed Source durch Open-Source-Software zu erreichen ist.

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