Rust Survey 2019: Entwickler wünschen übersetzte Dokumentation

Rund 4000 Entwickler haben bei der Rust Survey 2019 mitgemacht. Die Ergebnisse der Umfrage zur Programmiersprache Rust sind nun öffentlich.

Rund 4000 Entwickler haben bei der Rust Survey 2019 mitgemacht. Die Ergebnisse der Umfrage zur Programmiersprache Rust sind nun öffentlich. Eine Erkenntnis lautet: Die Entwickler wünschen sich Dokumentationen in ihrer Sprache.

Während die englischsprachigen Nutzer mit Dokumentation versorgt sind, fehlt diese in einer Übersetzung. in andere Sprachen. Dieses Manko benennen die nicht-englischsprachigen Teilnehmer der Survey. Ansonsten stimmen die Ergebnisse der Umfrage bei der englischsprachigen und der nicht-englischsprachigen Community weitgehend überein, schreibt das Rust-Team.

Die Nutzer wünschen sich demnach mehr Lernmaterial insbesondere für Einsteiger, heißt es in den Erläuterungen zur Survey. Auch Video-Content werde in diesem Zusammenhang genannt. Bei den Fragen zum Wohlbefinden in der Community nennen die Befragten den Wunsch nach mehr Wegen für Einsteiger, sich einzubringen oder etwas beizutragen. Es sollte auch mehr organisierte Online-Kurse und Begleitung durch Mentoren geben, lassen die Befragten wissen. Es sei auch nicht leicht, Beispiele für den Einsatz von Rust in Open-Source-Projekten zu finden, um Anschauungsmaterial zu haben, während man die Sprache lernt.

Insgesamt bestätigt die Umfrage Rust eine Verbesserung, etwa in der benötigten Zeit zum Kompilieren, bei der Stabilität oder bei der Unterstützung von Bibliotheken.

In Rust geschriebene Programme, so die Umfrage, zählen überwiegend zwischen 1000 und 10000 Zeilen Code. Mehr als die Hälfte arbeiten unter Linux. Zu den Skills befragt, geben die Befragten auf einer Skala von 1 bis 10, Anfänger bis Experte, mehrheitlich eine Sieben an.

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