Rust 1.42.0 bringt nützlichere Panik-Nachrichten mit, verbessert Slice-Matching, führt das “matches!”-Makro ein und schickt die “Error::Description”-Methode in Rente.
Die Panik-Nachrichten für verschiedene Funktionen verwiesen bislang auf Codezeilen in darunter liegenden Core-Bibliotheken und -Modulen. Das ändert sich nun. Tritt zum Beispiel ein Fehler beim Aufruf von “unwrap()” auf, zeigt die Fehlermeldung neuerdings die direkte Zeilennummer im ausgeführten Code an, die den darunter liegenden Fehler ausgelöst hat.
Zugleich bringt Rust 1.42.0 bessere Optionen mit, um Teile von Slices auszuwerten. Ein Blogpost von Anfang März liefert weitergehende Informationen zum Thema Pattern Matching mit Rust. Das neu eingeführte Makro “matches!” nimmt einen Ausdruck und ein Muster entgegen und gibt “True” zurück, wenn das Pattern dem Ausdruck gleicht. Ein Beispiel zeigt die Ankündigung:
// Using a match expression:
match self.partial_cmp(other) {
Some(Less) => true,
_ => false,
}
// Using the `matches!` macro:
matches!(self.partial_cmp(other), Some(Less))
Nicht zuletzt haben die Rust-Entwickler die “Error::Description”-Methode in den Ruhestand geschickt. Laut der Ankündigung hat es sich als wenig nützlich erwiesen, dass die “description”-Funktion bislang ein “&str” zurück gab. Die weiteren Änderungen an Rust 1.42.0 verrät der Blogpost.




