Der Paketmanager RPM bringt in der neuen Version 4.20 unter anderem ein Plugin zur Verhinderung von Dateisystem- und Netzwerkzugriffen durch Scriptlets mit.
Außerdem sorgt eine neue BuildSystem-Direktive dafür zu deklarieren, welches Build-System von der gepackten Software verwendet wird. Mit dieser Direktive werden die Quellen automatisch vorbereitet, kompiliert und installiert, entsprechend den besten Vorgehensweisen des angegebenen Build-Systems, anstatt dass die Paketierer die %prep, %build oder %install Scriptlets selbst bereitstellen müssen. Dies reduziere den Verwaltungsaufwand und erlaubt es den Paketierern, diese Schritte bei Bedarf anzupassen, etwa um den Richtlinien oder Präferenzen der Distribution zu entsprechen, teilen die Entwickler mit.
Neu ist auch ein Multidateiprotokoll, das eine wesentlich schnellere Erstellung von Abhängigkeiten ermöglichen soll. Außerdem berichtet die Ankündigung von einer besseren Unterstützung für reproduzierbare Builds. Es sei nun möglich, eine Richtlinie für die Behandlung von Zeitstempeln mit dem neuen Makro %build_mtime_policy zu setzen.




