Risc-V-Foundation und Linux Foundation kooperieren

Die Risc-V-Foundation und die Linux Foundation wollen künftig zusammenarbeiten, um Open Hardware und die Risc V Instruction Set Architecture (ISA) voran zu bringen.

Zur Risc-V-Foundation gehören laut Blogpost 210 institutionelle, akademische und private Mitglieder. Sie wachse seit 2015 recht schnell. Um mit dem explosiven Wachstum der Plattform Schritt zu halten, benötige man jedoch mehr Ressourcen und Tools. Die Linux Foundation habe Erfahrungen in diesem Bereich und könne Risc V helfen, besser zu skalieren.

Konkret erhofft sich die Risc-V-Foundation, mit Unterstützung der Linux Foundation Trainingsprogramme und Infrastruktur-Tools auf die Beine zu stellen. Auch um Hilfe bei Fragen wie Marketing und Rechtsberatung geht es. Ein erstes Ergebnis ist schon auf dem Weg: Für das Zephyr RTOS und Linux auf Risc V soll es Guides für Einsteiger geben. Die wollen die beiden Organisationen auf dem Risc-V-Summit vorstellen, der heute in Santa Clara in den USA startet.

Schub bei offener Hardware

Umgekehrt erhofft sich die Linux Foundation von Risc V einen Schub in Sachen Open Hardware. Laut Jim Zemlin habe Risc V ein “großes Potenzial, die Open-Hardware-Architektur voranzubringen.” In einer Reihe von Märkten nehme Risc-V dank seiner Einsatzfähigkeit für Machine Learning, IoT, AR und Cloud bereits an Fahrt auf. Die Instruction Set Architecture (ISA) bringe “einen neuen Level an Freiheiten für Software- und Hardware-Architekturen.”

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