Auf dem Weg zur finalen Version passiert Ubuntu 9.04 mit dem Release Candidate die letzte Station vor dem Ziel. Viele Änderungen gibt es nicht mehr.
Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidate nährt sich Ubuntu 9.04 dem offiziellen Release-Termin. Viele Änderungen dürften nun nicht mehr folgen. Die neue Version bringt ein paar Verbesserungen mit, unter anderem die Integration von Gnomes Bugfix-Release 2.26.1. Der mitgelieferte Kernel klettert auf Version 2.6.28-11.37, wer ein Wacom Tablet besitzt, braucht dieses nun nicht mehr manuell zu konfigurieren. Lediglich das Button Mapping Button erfordert es, eine FDI-Datei im Verzeichnis “/etc/ha/fdi/policy/” zu ergänzen.
In Ubuntus Ankündigung des Release Candidate stehen wie üblich auch wieder ein paar nützliche Hinweise. Zum einen eignet sich auch der Release Candidate noch nicht für ein stabiles Arbeiten. Ext 4 provoziert zur Zeit unter Umständen eine Kernel-Panik und beschädigt das Dateisystem, wenn der Anwender auf große Dateien zugreifen will (mehr als 10 GByte). Die finale Version soll das Problem beheben. Das Mythtv-Frontend von Mythbuntu zeigt einige Fonts zu groß an, was ebenfalls die finale Version richten soll.
Wer den Relase Candidate herunterladen will, findet die Images an folgenden Stellen:
- Gnome 2.26 bringt Brasero mit, eine bequem zu bedienende Anwendung zum Brennen von CDs und DVDs.
- Die Display-Eigenschaften zeigen Details zu den angeschlossenen Monitoren an.
- Letztes Stück der Roadmap von Ubunttu 9.04. Die finale Version soll am 25. April erscheinen.
- Ein neues Benachrichtigungssystem informiert unter anderem über Systemereignisse wie hier eine Wifi-Verbindung. Quelle: Canonical







