Der Marktforscher IDC prognostiziert einen Rückgang der PC-Verkäufe 2015 gegenüber dem Vorjahr um mehr als zehn Prozent.
In diesem Jahr würden demnach mit 276,7 Millionen PCs gegenüber 308,2 Millionen im Jahr 2014 10,3 Prozent weniger Rechner verkauft. Bewahrheitet sich die Prognose, wäre das der größte Einbruch im Jahresvergleich seit Beginn der Statistik im Jahr 1996. Der bis dahin stärkste Verlust wurde mit 9.1 Prozent im Jahr 2013 verzeichnet.
Die Gründe für das Minus bei den PC-Verkäufen sind vielfältig, darunter der starke Dollar und hohe Lagerbestände, ein Hauptgrund aber ist und bleibt, dass die Verbraucher ihr Geld lieber in Smartphones und zu einem kleineren Teil auch in Tablets investieren, statt ihren in die Jahre gekommenen PC zu ersetzen. Sie würden deswegen ihren PC nicht aufgeben wollen, nutzen ihn aber deutlich länger. Auch Windows 10 hatte hier nicht die erhoffte Wirkung, das kostenlose Upgrade bewirkte eher einen Aufschub der Erneuerung. Nun erwartet man sich von der kommerziellen Adaption von Windows 10 in Verbindung mit dem bevorstehenden Ende des Supports für Windows 7 im Jahr 2020 einen neuen Schub.




