Red Hat plant gemeinsam mit Intel eine Betriebssystem für Desktop-PCs, das mit Intels in Hardware gegossener Virtualisierungslösung vPro zusammenarbeitet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Bereitstellung virtueller Appliances für den Desktop.
Rechner mit der Intel vPro-Prozessortechnologie und dem Linux-Appliance-Betriebssystem von Red Hat sollen die Basis für weitere virtuelle Umgebungen stellen. Die so vom unterliegenden Betriebssystem unabhängigen virtuellen Appliances bieten Unternehmen ein Plus an Sicherheit, lässt Red Hat wissen. Die IT-Abteilung soll die PCs per Fernwartung verwalten und pflegen können. Die Frage welcher Hypervisor zum Einsatz kommt, ist derzeit unbeantwortet.
Neben dem minimalen Betriebssystem will das Linux-Unternehmen ein Software Development Kit (SDK) bereitstellen. Dass Software-Anbieter dies nutzen um schlüsselfertige Applikationen für das System zu bauen, ist Teil des Plans, den Red Hat und Intel verfolgen. Red Hat sieht Funktionen wie Netzwerksicherheit, Bereitstellung, Überwachung und Verwaltung von Softwarekomponenten durch die Neuentwicklung abgedeckt.
Die Arbeiten am Betriebssystems haben bereits begonnen, teilte Red Hat bei der derzeit stattfindenden Hausmesse Red Hat Summit mit. Eine erste Beta-Version folge im Laufe dieses Jahres. Die fertige Ausgabe des neuen Betriebssystems soll 2008 vorliegen.



