Rangliste der illegalen Praktiken von Admins

Security-Anbieter Balabit hat für eine Studie über 200 IT-Mitarbeiter zu verbotenen Aktivitäten auf den ihnen anvertrauten Systemen befragt.

Auf Platz 1 liegt, nach prozentualem Anteil, der Download von illegalem Content am Arbeitsplatz (54 Prozent). Es folgt die Änderung von Sicherheitseinstellungen (etwa Firewalls) mit 48 Prozent. Ziel der letztgenannten Praktik ist es, sich Zugriff auf IT-Ressourcen im Unternehmen zu verschaffen, etwa per Remote-Access. Die Beschaffung von firmeninternen Informationen (29 Prozent) folgt auf Platz drei. Der neugierige Blick in Gehaltslisten und Personalunterlagen uns sonstige vertrauliche Geschäftsunterlagen nimmt Platz vier ein (25 Prozent). Mit 16 Prozent der Nennungen liegt das Mitlesen von Kollegen-Mails auf Platz fünf. Das Sextett vervollständigt die Manipulation von Log-Dateien (15 Prozent) und dies meist zum Zweck, eine der fünf vorgenannten Aktivitäten zu verschleiern.

Befragt wurden rund 200 IT-Mitarbeiter zwischen Juli und Oktober 2011. 74 Prozent der IT-Fachleute ein, dass sie bereits mindestens einmal IT-Systeme des Unternehmens auf unerlaubte Weise genutzt hätten. Rund 51 Prozent der Befragten sind für Großunternehmen tätig, 17 Prozent für mittelständische und 25 Prozent für kleine Firmen. Die Mehrzahl der Unternehmen ist im Bereich IT und Telekommunikation aktiv (53 Prozent), 24 Prozent im Finanzsektor. In Behörden arbeiten 12 Prozent der befragten IT-Fachleute, im Bereich Handel und Dienstleistungen 7 Prozent und in Fertigungsbetrieben 4 Prozent.
Die Studie ist bei Balabit verfügbar.

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