Rancher 2.6: Verbessertes Lifecycle-Management für gehostete Cluster

Mit Suse Rancher 2.6 ist eine neue Version der Open Source Kubernetes-Management-Plattform für Unternehmen erschienen. Suse bezeichnet es als das erste wichtige Rancher Release seit der Übernahme von Rancher Labs im Dezember 2020. Zu den Neuerungen zählt das komplettem Lifecycle-Management von Clustern, die in Microsoft AKS und Google GKE gehostet werden, teilt Suse mit.

Die beiden Plattformen kommen zu der bestehenden Unterstützung von gehosteten Amazon EKS-Clustern hinzu. Zu den Weiterentwicklungen in Rancher 2.6 zählt Suse auch eine neu gestaltete Plattform mit übersichtlicherer Benutzeroberfläche und verbesserten logikbasierten Workflows. Neue Dashboards und das verbesserte Management von einzelnen und mehreren Clustern in einem Fenster, sollen Anwendern Zeit und Ressourcen bei der Verwaltung sparen.

Rancher 2.6 verfüge zudem über eine verbesserte Nachvollziehbarkeit von Audit-Protokollen und unterstütze Betreiber bei der Einhaltung von Audit-Anforderungen. Noch als technische Vorschau gekennzeichnet, sei auch das GitOps-Provisioning mit Cluster-API enthalten. IT-Betreiber könnten damit benutzerdefinierte Cluster-Vorlagen erstellen und damit das Risiko von Benutzerfehlern verringern, teilt Suse mit. Ein Blogbeitrag geht auf weitere Neuerungen ein.

Thomas Di Giacomo, Chief Technology und Product Officer von Suse sagte. “Suse Rancher ist ein wichtiger Teil dieser Entwicklung und hat sich als führende Management-Technologie für Kubernetes und als Lösung in tausenden von Unternehmen bewährt. Zentraler Bestandteil des Erfolgs ist seine Offenheit und Interoperabilität.”

Suse Rancher sei zu 100-Prozent Open Source und frei von jeglicher Herstellerabhängigkeit, betont Suse.

 

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