Der amerikanische Provider Rackspace, Initiator des Cloud-Computing-Projektes Open Stack, will schon 2012 alle Markenrechte und Warenzeichen an eine Stiftung unter dem Namen Open Stack Foundation übergeben.
Lew Moorman, Präsident “for cloud and chief strategy officer” soll auf dem Open Stack Design Summit am Donnerstag in Boston Pläne öffentlich bekannt geben, das Open Stack-Konsortium in eine Stiftung zu überführen.
Das meldet The Register unter Berufung auf interne, vertrauliche E-Mails, die Rackspace an die Mitglieder des Konsortiums verschickt habe. Ihr zufolge sollen Marken- und Urheberrechte an der unter der Apache Lizenz stehende Software bereits 2012 von der Tochterfirma Open Stack LLC an die neue Foundation übergehen. Einen Grund für dieses Vorgehen nennt die Mail The Register zufolge nicht. Auf Nachfrage bei Rackspace sei es “einfach der richtige Zeitpunkt” gewesen, die Community wünsche sich das. Einen Zusammenhang mit der jüngsten Kritik von zum Beispiel Red Hat an der Führung des Projektes verneint Chief Technology Officer Jonathan Bryce. Vielmehr sei es immer schon der Plan gewesen, eine Stiftung zu gründen.
Open Stack (siehe auch den Artikel im Linux-Magazin) setzt als Cloud-Management-Plattform auf eine Struktur aus vier Komponenten, Netzwerk, Storage, Computing und Image-Manager und hatte vor wenigen Tagen erst die nächste Version veröffentlicht. An dem Konsortium beteiligen sich mittlerweile 117 Firmen, darunter auch Branchengrüßen wie die Citrix, Dell, AMD, Intel oder Canonical.



