Qt Dev Days 2009: Nokia baut Qt Developer Frameworks aus

Der Chef der Qt-Division bei Nokia, Sebastian Nyström, hat heute die Qt Developer Days in München eröffnet und verspricht Wachstum .

Nokia will das Entwicklungsbudget für seine Qt-Abteilung erhöhen und mehr Entwickler einstellen. Das sagte der Head of Qt Development Frameworks und Vice President bei Nokia, Sebastian Nyström, heute auf der Eröffnungsansprache bei den Qt Developer Days in München.

Nokia habe viel vor mit dem UI-Entwicklerframework Qt: Natürlich soll Qt das verbreitetste und tollste werden – welches Software-Unternehmen wünscht sich das nicht von seinem Produkt – und Qt soll auf möglichst vielen verschiedenen Gerätetypen zum Einsatz kommen. Sebastian Nyström spricht von Schnellzügen und Kaffeemaschinen – und in der Tat läuft Qt auf der Maschine, von der die Dev-Day-Teilnehmer ihre Portion Koffein in den Pausen beziehen.

700 Teilnehmer verzeichnen die Dev Days dieses Jahr gegenüber 500 im vorigen Jahr, freut sich der Nokia-Vice-President. 2009 seien vor allem die neue Qt-IDE Qt Creator und die Qt-Ports für das Unternehmen Qt Development Frameworks wichtig gewesen (zum Beispiel die Echtzeit-Betriebsysteme QNX und Vworks). Nyström klopft sich außerdem für die LGPL-Öffnung auf die Schulter: Die Zahl der Downloads sei um 250 Prozent gewachsen und betrug 2009 rund eine Million. Bisher habe das Qt Framework etwa 400 Beiträge aus der Community aufgenommen.

Sebastian Nyström ist im Verlauf des Jahres 2008 Qt-Chef und damit Vice President bei Nokia geworden und war vor seinen bisher fünf Jahren bei Nokia Projektleiter bei McKinsey. Auf den Qt Dev Days 2008 drehte Linux-Magazin Online ein Video mit Nyström, in dem er sagt, wozu Nokia Qt braucht, von Nokias Open-Source-Engagement berichtet und verrät, ob er selbst schon mal mit Qt entwickelt hat.

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