Die Entwickler der Programmiersprache Python wollen von einem bisher auf grob 18 Monate ausgelegten Release-Zyklus auf einen festen 12-monatigen umstellen.
Ein neues Python Release soll es dann immer im Oktober eines Jahres geben, heißt es im zugehörigen Python Enhancement Proposal (PEP). Die anstehende Version Python 3x.0 soll noch 17 Monate Reifezeit bekommen. Dann beginne der 12-Monatszyklus für die Major-Releases von Python. Die Python-Versionen sollen dann fünf Jahre lang gepflegt werden. Ein Jahr gebe es vollen Support und vier Jahre lang Security-Fixes, heißt es im PEP 602.
Die Entwickler versprechen sich mit der Verkürzung des Zyklus, dass Bugfixes und Features schneller beim Nutzer ankommen. Außerdem werde es schlankere Releases geben. Denn die Verkürzung der Zeit zu einer neuen Ausgabe bedeute nicht, dass sich mehr Entwickler damit befassen. Damit soll auch der Upgrade-Prozess für die Nutzer einfacher werden, weil es weniger Änderungen gebe. Zudem sei ein kürzerer Zyklus auch für die Entwickler ein Vorteil Sie müssten nun nicht mehr kurz vor Torschluss bei der Beta in Hektik verfallen, um ihre neuen Features noch unterzubringen, weil sie im anderen Fall lange Zeit auf Halde liegen würden.



