Puppy 5.7: Minimal-Linux für Uralt-Rechner

Barry Kauler überrascht die Puppy-Linux-Nutzer mit Puppy 5.7, das den Release-Candidate-Status überspringt.

Die Beta 2 sehe ziemlich gut aus, daher habe sich der Hauptentwickler der Minimal-Distribution Puppy Linux dazu entschieden, die Version 5.7 bereits als fertig zu betrachten, ohne den Umweg über einen Release Candidate zu gehen.

Puppy gibt es in zwei Varianten. Nicht mehr viele Nutzer heute wissen, was ein Dial-up-Modem ist. Wer so ein Ding sogar noch benutzt, kann von Wary Puppy upgraden und zwar auf die “Retro”-Variante von Puppy 5.7. Diese Version für vorsintflutliche Rechner unterstützt i486-CPUs, zahlreiche Win-Modems (agrsm, dgcmodem, ess, Conexant hcf/hsf, Intel 536/537, Lucent, Pctel, Smartlink) sowie True-SCSI-Treiber, ISA- und EISA-Karten und bringt die beiden Browser Seamonkey und Opera mit. Als Kernel ist Version 3.2.48 an Bord.

Die modernere Variante mit Kernel 3.9.11 richtet sich an Rechner mit PAE-fähigen i686-Prozessoren, bringt nur Seamonkey mit und ist mit einer ISO-Größe von 156 MByte kleiner als das “Retro”-Image. Kauler empfiehlt als Hardwarevoraussetzung einen Rechner mit 1,5-GHz-CPU und mit 512 MByte Arbeitsspeicher.

Der Codename “Precise” weist zudem darauf hin, dass Puppy eine Kompatibilität zu Ubuntu 12.04 pflegt. Nutzer können mit dem Puppy Package Manager also den reichen Fundus an Ubuntu-Paketen anzapfen. Die beiden Images stehen bei Ibiblio zum Download bereit.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben