Der Debian-Entwickler Simon Josefsson hat das Projekt Debian Libre Live-Images gestartet, mit dem sich Debian Linux ohne nicht-freie Software ausführen und installieren lässt.
Das Ziel des Projekts ist es, eine Möglichkeit zu bieten, Debian ohne Abhängigkeit von nicht-freier Software zu nutzen, soweit dies im Rahmen des Debian-Projekts möglich ist.
Weil die offiziellen Debian-Images für Bookworm und Trixie seit der Entscheidung von 2022 zu nicht-freier Firmware auch nicht-freie Software enthalten, hat Josefsson das Projekt gestartet.
Das Debian Libre Live Images-Projekt stellt also Live-ISO-Images für Intel/AMD-kompatible 64-Bit-x86-CPUs (amd64) bereit, die ohne nicht-freie Software erstellt wurden und für die Ausführung und Installation von Debian geeignet sind. Die Images ähneln den Debian Live Images, die als Debian-Live-Images verteilt werden.
Ein Vorteil von Debian Libre Live Images sei, dass Anwender den Vertriebsbedingungen und Nutzungslizenzen der in den offiziellen Debian-Images enthaltenen nicht freien Blobs nicht zustimmen müssen. Die Rechte an der eigenen Hardware werden nicht durch die rechtlichen Beschränkungen eingeschränkt, die sich aus der Verwendung dieser nicht freien Blobs ergeben, schreibt Josefsson. Die Nutzung des eigenen Rechners sei nicht mehr auf das beschränkt, was die Lizenzen für nicht freie Firmware erlauben.






> “Die [Debian Libre Live-]Images ähneln den Debian Live Images, die als Debian-Live-Images verteilt werden.”
Was ihr nicht sagt!?
Das was dieses Projekt da macht ist das genaue Gegenteil dessen was Ubuntu und seine 89 Forks machen.
Das ist sicher nicht im Interesse der “normalen” Desktop Nutzer, die wollen das alles läuft ohne das man sich beim abspielen von Musik, Videos und Streams händisch bemühen muss.
Das wird wahrscheinlich ein ebenso dahin siechendes Projekt wie Devuan, bei dem die Entwickler nur relativ wenige sein werden die es im großen Ganzen nur für sich selbst machen, ohne echte Community.
“Nur Entwickler für sich selbst” – “ohne Community”
uff.