Plot-Software Veusz stürmt von 0.99 auf 1.0

Neben streng nützlichen Darstellungen von Wertepaaren lassen sich auch einfach schöne erzeugen. Weitere Beispiele gibt es auf der Projektseite.

Mit der Version 1.0 ist die erste stabile Qt4-Version des Plotters mit dem klangvollen Namen Velvet Ember Under Sky Zenith (Veusz) erschienen. Trotz des Mini-Versionssprunges gibt es einiges Neues.

Das in Python geschriebene Programm zur Visualisierung stellt zum Beispiel Graphen, Diagramme oder Abbildungen dar und erzeugt Postscript-Dateien zur Weiterverarbeitung. Neu ist gegenüber der Entwicklungsversion 0.99, dass zum Beispiel Text-Datensätze (beispielsweise im CSV-Format) importiert, Punkte an Graphen mit Labels beschriftet und x-y-Paare direkt in den Datensatz des Graphen eingetragen werden können. Weitere Neuerungen und Bugfixes enthalten die Release-Notes.

Neben streng nützlichen Darstellungen von Wertepaaren lassen sich auch einfach schöne erzeugen. Weitere Beispiele gibt es auf der Projektseite.

Neben streng nützlichen Darstellungen von Wertepaaren lassen sich auch einfach schöne erzeugen. Weitere Beispiele gibt es auf der Projektseite.

Systemvoraussetzungen sind Python 2.3 oder höher, Qt 4.3 oder höher, die Python-Implementierung von Qt4 (Pyqt4) in Version 4.3 oder höher sowie die Numerik-Erweiterung für Python (Numpy) in Version 1.0 oder höher. Pyqt4 wird von Veusz zur grafischen Bearbeitung und für die Benutzeroberflächen genutzt (aktuelle Version: 4.3.1). Wie die Bibliothek Qt von Trolltech steht Pyqt unter einer dualen Lizenz, sodass sie kostenlos ist, solange der Programmierer sein Ergebnis wieder unter der GP-Lizenz veröffentlicht. Numpy (aktuelle Version: 1.0.3.1) sorgt dafür, dass die Software große Zahlenlisten schnell verarbeiten kann. Numpy ist nach Numeric und Numarray der dritte Array-Verarbeiter für Python. Numeric wird bereits nicht mehr weiter entwickelt, bei Numarray ist die Zukunft nach Aussage der Numpy-Entwickler ungewiss.

Der Benutzer kann Veusz sowohl über die GUI als auch mit der Kommandozeile bedienen.

Der Benutzer kann Veusz sowohl über die GUI als auch mit der Kommandozeile bedienen.

Entwickelt und gewartet wird der wissenschaftliche Plotter Veusz seit ungefähr 2 Jahren von dem Cambridge-Wissenschaftler Jeremy Sanders, der sich am dortigen astronomischen Institut mit der kosmischen Röntgen-Hintergrundstrahlung beschäftigt. Die Lizenz seines Plotters ist GPLv2. Auf der Projekt-Webseite liegen ein RPM-Paket, ein gz-Archiv und eine Windows-Version bereit sowie Benutzerhandbücher im HTML- und PDF-Format (70 KByte).

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