Die Softwarefirma Parallels bietet das Plesk Panel, ein webbasiertes Konfigurationstool für Webspace, in Version 9 mit zahlreichen Neuerungen an.
Das Werkzeug für Linux-/Unix- und Windows-Systeme richtet sich an die Anbieter von Dedicated und Shared Webhosting. Für die Wiederverkäufer von Hosting-Angeboten kennt das Plesk-Berechtigungssystem nun die neue Rolle “Reseller”.
Als neu unterstützte Betriebssysteme nennt der Hersteller Opensuse 11, FreeBSD 7.0 und Fedora Core 9. Die Windowsversion unterstützt nun Microsoft SQL Server 2008. Eine weitere Neuerung: Für die Unix-/Linux-Plattform steht neben Qmail auch Postfix als Mailserver zur Verfügung, als Webmail-Software kommt @Mail hinzu.
Über 200 Webanwendungen kennt Plesk 9 als Installationskandidaten. Parallels hat zur Installation einen eigenen Standard namens Application Packaging Standard (APS) geschaffen. Kompatible Software sammelt der Hersteller in einem Online-Repository. Dort finden sich beispielsweise Wiki- und CMS-Systeme. Als APS-Hosting-Partner sind dort unter anderem 1 & 1, Host Europe und T-Systems genannt. Außerdem lassen sich PHP-Anwendungen nun auch für den Fast-CGI-Modus konfigurieren.
Weitere Details nennt Parallels auf den Produktseiten und in einem PDF-Dokument. Parallels Plesk Panel 9.0 ist unter anderem in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar. Die Software ist über Reseller oder im Parallels-Online-Shop erhältlich. Eine Demo-Version gibt es auf Anfrage.



