
Listen mit den betroffenen Seriennummern von der Seagate-Site, die derzeit öfter nicht erreichbar ist.
Seit vergangener Woche gibt es viele Berichte von Barracuda-Nutzern über Plattenausfälle. Seagate hat die Firmware-Probleme bestätigt und bietet ein Update an.
Schon im November kursieren im Forum von Seagate Beschwerden über Festplatten, die unvermittelt ihren Dienst quittieren: Nach einem Neustart des Rechners erkannte nicht einmal mehr das BIOS die Platte, ein Zugriff war damit ausgeschlossen. Jetzt bringt Seagate ein Update, das den Fehler beheben soll.
Am häufigsten meldeten Besitzer von Platten der 7200.11er-Serie mit 1 TByte Speicherkapazität den Ausfall. Jedoch warnt Seagate, dass alle Geräte dieser Baureihe, die bis Dezember 2008 gefertigt wurden vom Fehler betroffen seien sowie die Baureihen Barracuda ES.2, SV35 und DiamondMax 22. Eine Liste aller betroffenen Festplatten zeigt die Support-Datenbank, die jedoch derzeit vermutlich wegen Überlastung wenig erreichbar ist.
Techniker von Seagate gehen derzeit von einer Ausfallquote von 2-6% Prozent aus. Allerdings kursieren in diversen Foren und Berichten Zahlen, die deutlich darüber liegen.

Listen mit den betroffenen Seriennummern von der Seagate-Site, die derzeit öfter nicht erreichbar ist.
Besitzer einer betroffenen Platte wird empfohlen, den Rechner bis zum Einspielen der modifizierten Firmware möglichst nicht mehr ein- oder auszuschalten, da ein Update nach Auftreten des Fehler nicht mehr möglich ist. Seagate verweist aber darauf, dass die enthaltenen Daten unversehrt bleiben und bietet eine kostenlose Datenrettung an.
Anwender, die sich nicht sicher sind, ob ihre Platte von dem Fehler betroffen ist, schicken eine Mail mit der Seriennummer, Typenbezeichnung und Firmware-Version an discsupport@seagate.com. Die Firmware-Version lässt sich mit der Eingabe von “hwinfo –disk” ermitteln.



