Plasma 6.6 feiern die Entwickler von KDE schlicht als vielseitigsten Desktop im bekannten Universum. Zu den Highlights zählt die Ankündigung unter das Plasma-Onscreen-Keyboard für virtuelle Eingaben und Plasma-Setup für die Ersteinrichtung des Systems.
Plasma Setup erstellt als neuer Assistent für die Erstinstallation von Plasma die Benutzerkonten separat vom Installationsprozess und konfiguriert sie. Damit lassen sich technischen Schritte der Betriebssysteminstallation und Festplattenpartitionierung separat von benutzerseitigen Schritten wie der Einrichtung eines Kontos, der Verbindung mit einem Netzwerk und ähnlichem ausführen.
Davon profitieren Unternehmen, die Geräte mit vorinstalliertem Plasma ausliefern und Organisationen, die Computer mit Plasma aufbereiten, um ihnen ein neues Leben zu geben, teilen die Entwickler mit. Auch das Verschenken oder Verkaufen eines Computers mit Plasma geht vonstatten, ohne dem neuen Besitzer Zugriff auf die Daten des Vorbesitzers zu gewähren.
Dass das Screenshot-Tool Spectacle nun Text aus gescannten Bildern erkennen und extrahieren kann, erleichtert unter anderem das Verfassen von Alt-Texten für sehbehinderte Nutzer. Zudem lassen sich Fenster auch aus einem Screencast herausfiltern, indem eine spezielle Option aus dem Popup-Menü gewählt wird, das erscheint, wenn ein Rechtsklick auf die Titelleiste eines Fensters erfolgt.
Daneben löst ein neuer Plasma Login Manager (PLM) den Simple Desktop Display Manager (SDDM) ab. Das Changelog listet sämtliche Neuerungen auf.





