Die jährlich vergebenen Pioneer-Awards der Electronic Frontier Foundation zeichnen Menschen aus, die sich für die Wahrung von Freiheit, Datenschutz und Privatsphäre in der IT einsetzen. Unter den ausgezeichneten ist auch der jüngst verstorbene Privacy-Experte Caspar Bowden.
Verliehen werden die Auszeichnungen am 24. September in San Francisco. Der posthum vergebene Award für Caspar Bowden zeichnet den Politiker, IT-Experten, Berater der Europäischen Kommission und Mitglied im Tor-Vorstand aus. Bowden habe sich bis zu seinem unerwarteten Tod für die Privatsphäre der Nutzer eingesetzt. Zwischenzeitlich bei Microsoft tätig habe Bowden früh vor der Gefahr der Cloud für die dort gespeicherten Daten der Nutzer gewarnt.
Weitere Awards gehen an The Citizen Lab, das sich unter anderem der Forschung zu Informationstechnologie und Menschenrechten widmet. Eine weitere Preisträgerin ist Anriette Esterhuysen, die sich mit der Association for Progressive Communications für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Kathy Sierra bekommt ebenfalls eine Auszeichnung, sie gründete die um ein friedliches Miteinander bemühte Entwicklercommunity Javaranch und befasste sich unter anderem mit sozialen Konflikten und deren Lösung in Entwicklergemeinschaften.



