Das konsolenbasierte Programm Pandoc konvertiert verschiedenste Dokumentenformate in fast beliebige andere. Mit Version 3.6 sind diese Fähigkeiten erneut erweitert worden.
Beim Konvertieren von Dateien von einem Auszeichnungsformat in ein anderes gilt Pandfoc seinen Entwicklern als Schweizer Taschenmesser. Pandoc umfasst eine Haskell-Bibliothek und ein eigenständiges Befehlszeilenprogramm. Die Bibliothek enthält separate Module für jedes Eingabe- und Ausgabeformat, so dass das Hinzufügen eines neuen Eingabe- oder Ausgabeformats lediglich das Hinzufügen eines neuen Moduls erfordert. Und davon gibt es wieder Nachschub in der neuen Ausgabe.
Außerdem ist mdoc als Eingabeformat hinzugekommen. Diese Änderung führt einen Reader für mdoc ein, eine von Roff abgeleitete semantische Auszeichnungssprache für Handbuchseiten. Dieser Reader wurde laut den Entwicklern fast ausschließlich gegen die mandoc-Dokumentation und -Implementierung von mdoc als Referenz gebaut, und die realen Handbuchseiten, gegen die getestet wurde, stammten die aus dem OpenBSD-Basissystem. Von rund 3500 Handbüchern im mdoc-Format, die mit einer frischen OpenBSD-Installation ausgeliefert werden, führen nur 17 dazu, dass der mdoc-Reader mit einem Parse-Fehler endet. Die Behebung dieser Randerscheinungen soll in späteren Releases geschehen.
In der Ankündigung sind die Änderungen aufgelistet.




